In Rocky Beach Crimes - Salto Mortale darf nach Tante Mathilda, Morton und sogar Skinny Norris auch Onkel Titus endlich mal selbst ermitteln. Sonst immer nur als Zaungast bei den Drei Fragezeichen Fällen, steht er auf einmal der Mittelpunkt der Geschichte. Und der Mittelpunkt steht ihm gut.
Man erfährt als Leser mehr über Titus Vergangenheit und, dass der Gebrauchtwarenhandel zwar mittlerweile seine Leidenschaft ist, er aber auch immer noch einen großen Softspot für die Zirkuswelt hat. Eine Welt, in der er als junger Mann selbst gearbeitet und gelebt hat. Bis er sich letztendlich für ein Leben mit Tante Mathilda und gegen den Zirkus entschieden hat.
Hartnäckigkeit, aber weniger Biss
Salto Mortale von Kari Erlhoff und Evelyn Boyd ist ein weiterer spannender Krimi in der Rocky Beach Crimes Serie, den man gut weglesen kann. Es macht Spaß Onkel Titus auch mal in gefährliche Situationen zu begleiten und vor allem seine hartnäckige Seite kennenzulernen. Trotzdem ist es Stellenweise anstrengend, zum wiederholten Mal, über seine scheinbare Inkompetenz als Hausmann zu lesen, während es doch gerade viel spannender wäre weiter am Fall dran zu bleiben. Positiv fallen erneut die charmanten Verbindungen zwischen den Rocky Beach Crimes Fällen auf und vor allem die Auftritte etablierter Charaktere wie Taavi bereiten Freude beim Lesen.
Mit ein bisschen weniger Biss als Tante Mathilda in Tödliche Törtchen, recherchiert sich Onkel Titus als nächstes jonassche Familienmitglied durch Rocky Beach und krönt den Familiennamen mit weiteren Ermittlungserfolgen. Eine lesenswerte Fortführung der Rocky Beach Crimes und vor allem für Fans wie immer ein Muss.
[kostenloses Rezensionsexemplar, unabhängiger redaktioneller Inhalt.]

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