Mittwoch, 18. März 2026

Was passiert eigentlich, wenn Männer unter sich sind?

Wenn die letzte Frau den Raum verlässt: Was Männer wirklich über Frauen
denken

Was passiert eigentlich, wenn Männer unter sich sind? Wenn keine Frauen zu hören und sie ihre Gedanken scheinbar befreiter aussprechen können? ... Weil Mann dann weniger Hemmungen hat? Weil Mann sonst vielleicht "gar nichts mehr sagen darf"? Oder, weil Mann eigentlich weiß, dass das, was er jetzt sagt, nicht in Ordnung ist?

Diese und andere Fragen greifen Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer in ihrem gemeinsamen Buch "Wenn die letzte Frau den Raum verlässt: Was Männer wirklich über Frauen denken" auf.

Aber wie kommen sie überhaupt dazu eine solche Analyse zu starten? Herr und Speer veranstalten seit einigen Jahren Workshops und Teamrunden in Firmen, Agenturen und Vereinen, bei denen vor allem Männer im Mittelpunkt stehen. Oder doch eigentlich Frauen? Es geht auf jeden Fall um Gleichberechtigung, Reflexion und auch ein bisschen darum, dass Männer einfach mal sagen sollen was sie denken. 

In diesen reinen Männerworkshops wollen sie verstehen, was Männer wirklich über Gleichstellung, Care Arbeit und das Patriachat denken. Wie verändert sich die Stimmung, wenn bei einem erst Geschlechter-Gemischten Workshop, nach einiger Zeit die Frauen den Raum verlassen und die Männer hörbar aufatmen? Es zeigt sich - sobald keine Frauen mehr anwesend sind, ist Gleichsstellung für Männer immer wieder "zu viel". Männerfeindlich. Benachteiligend. Einschränkend. 

Sonntag, 15. März 2026

Die Wächter des Verfluchten Goldes [Rezension]

*Rezensionsexemplar

Der erste Teil der neue Fantasy Reihe aus der Feder von Christian Friedrich und David Füleki ist da.  Aber worum geht es in der Geschichte für Kinder ab 8 Jahren, die mit "Indiana Jones trifft auf einzigartige Fantasy-Graphic-Novel" beworben wird?

Der Inhalt: 

Aus dem nichts verlieren die Zwillinge Valea und Sandor ihre Mutter, als ein riesen Monster auftaucht und ihr Haus niedertrampelt.
Sie wachsen daraufhin bei ihrer Oma auf, die besonders leckeren Kuchen backen kann - den ausgerechnet an dem Geburtstag der Zwillinge ein frecher Waschbär klauen möchte. Aber der Waschbär ist kein gewöhnlicher Waschbär sondern auf der Mission die Zwillinge für eine geheimnisvolle Wächtergilde zu rekrutieren. 
Denn Valea und Sandor sind die einzigen, die ihr Dorf noch retten können, wenn das nächste Monster einmarschiert …

Meine Meinung:

Diese Fantasy-Graphic-Novel solltet ihr auf dem Schirm haben, wenn ihr - oder eure Kids - Fans von Comics und Abenteuer sind.

Wir steigen direkt dramatisch in die Geschichte ein und bekommen den Tod von Valeas und Sandors Mutter mit … die Geschichte geht also direkt All-In. Und das Tempo bleibt. Auf keiner Seite wird es langweilig, kein Moment zum durchatmen. Die ganze Zeit passiert etwas und die Geschichte hat ein gutes Tempo.

Montag, 23. Februar 2026

Stadt der Sänger und Verschwörer [Rezension]

*Rezensionsexemplar (Werbung)

Cor und Ro sind zurück - mit neuen Namen, neuer Stadt und einem neuen Abenteuer. Stadt der Sänger
und Verschwörer
schließt unmittelbar an Teil Eins - Stadt der Magier und Diebe - an. Cor und Ro kommen mit ihren neuen Namen, Cordis und Aurora, in der Stadt Granadis an, in der Cor seine neue Ausbilderin, Maestra Ascendi kennenlernt. Sie kann genauso wie Cordis Magie durch Gesang wirken und erklärt sich bereit seine Ausbildung zu übernehmen. Und auch Aurora hat ein großes Talent - sie kann Kräuter blind an deren Geruch zuordnen. Maestra Ascendis Mann erklärt sich daraufhin bereit ihre Ausbildung zu übernehmen und sie in der Kräuterheilkunde auszubilden.

Aber natürlich können Cor und Ro nicht in Ruhe ihre Ausbildungen verfolgen, denn schon bei ihrem ersten Eintreffen in Granadis wird klar - hier geht nicht alles mit Rechten Dingen zu. Eine geheimnisvolle graue Krankheit sucht die Bevölkerung heim und niemand scheint die Ursache - und erst recht keine Heilung - zu finden. Heimlich stellen die beiden Nachforschungen an und verstricken sich immer tiefer in die Geheimnisse der Stadt.

Band zwei der Jugendfantasy-Reihe von Judith Mohr durfte als Rezensionsexemplar bei mir einziehen, nachdem ich großer Fan von Band eins war. Band zwei ist der zweite Neuanfang für die Protagonisten Cor und Ro, die schon in Stadt der Magier und Diebe den Absprung aus ihrem alten Leben geschafft haben, aber jetzt nochmal in einer völlig neuen Stadt sich weiterentwickeln dürfen. Nachdem wir in Band eins vor allem Cor kennenlernen durften, ist Band zwei Ro - oder jetzt Aurora - im Mittelpunkt der Geschichte.