Freitag, 7. Dezember 2018

Einfach leben.

Einfach leben - was bedeutet das überhaupt?                                                                         *enthält Werbung
Alleine die zwei Wörter "Einfach leben" können aus meiner Sicht verschieden betont, verschiedene Bedeutungen haben. Will ich "einfach -nur- leben"? Also leben, um des Lebens Willen? Oder will ich "einfach" - leicht, schwerelos, locker, ohne großes Drumherum - leben? Dabei glaube ich, dass diese beiden Deutungen gar nicht weit von einander entfernt sind. Denn lebe ich nicht "um des Lebens Willen" reiner und unbeschwerter, wenn ich es mir einfacher mache? Kann ich gerade dann nicht das pure Leben erleben? Vielleicht schweife ich aus... In meinem letzten Beitrag über alternative Ernährungsweisen habe ich schon angekündigt, dass dieses Thema hier kommen wird.
MINIMALISMUS.

Um dieses Thema dreht sich auch das Buch "Einfach leben" (daher der kleine Exkurs oben) "Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil" von Lina Jachmann.

Minimalistisch leben hat viele Facetten. Die Autorin erzählt

Montag, 19. November 2018

Vegan im Job? Überhaupt VEGAN?

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IG: @anotherfoodlady
Wer mir auf Instagram folgt, der wird es vielleicht schon mal gesehen haben: Ich liebe es mein Essen zu drapieren, zu kochen und allgemein - ja zu essen eben :)
Seit fast sieben Jahren ernähre ich mich dabei weitestgehend vegetarisch. Ja ich gebe es zu: ab und zu ist mir auch mal der ein oder andere Fisch oder das ein oder andere Huhn über den Teller gepurzelt. Und seit ein paar Jahren esse ich an Weihnachten tatsächlich wieder ein kleines Stückchen von der traditionellen Weihnachtsgans. Ansonsten lebe ich ziemlich vegetarisch und vor allem in diesem Jahr habe ich angefangen mich viel mit der veganen Ernährungsweise auseinander zu setzten.


Rohkost vegan?



Dabei habe ich auch gleich mal eine extreme Variante ausprobiert: Rohkost Vegan. Aber ja, das war nur ein zwei-Wochen-Experiment was ich so mehr oder minder gut gemeistert habe.
Außerdem mache ich seit einigen Wochen immer wieder Meal Prep - ich koche also vor. Seit ich nämlich Arbeite (nach meinem Abi ging es für mich mit einem BFD weiter) muss ich mich viel mehr darum kümmern was ich Mittags esse. Immer nur Fertigprodukte vom Penny nebenan mag ich nicht und außerdem sind die mir definitiv zu umweltbelastend! Also Meal Prep: bisher hat das immer ganz
IG: @anotherfoodlady
gut geklappt. Ich habe aber festgestellt, dass es super viele Meal Prep Rezepte mit Hühnchen gibt - was ich ja nicht essen will. Und dann habe ich immer mehr angefangen vegan zu kochen. Vegan backen tue ich schon länger, weil es sich manchmal einfach anbietet. Oder weil ich einfach mal keine Eier im Haus habe und dann eine Alternative nehmen muss (Apfelmus funktioniert bombe!).


Also veganes Meal Prep?

Natürlich kann ich mir nicht alle Gerichte selber ausdenken. Im Rahmen meiner Recherche bin ich auf den Blog: eat-this gestoßen. Der Hammer! Für alle Veganer und nicht Veganer ein Paradies! Weil mir die ganze Angelegenheit so viel Spaß gemacht hat habe ich auch auf Instagram angefangen eine kleine Essens Seite zu machen (@anotherfoodlady). So zurück zu vegan für die Arbeit. Ich habe mir mit

Mittwoch, 7. November 2018

Von Buchcovern, Harry Potter und Utopia

Ist das Kunst oder kann das weg?                                                                                          *enthält Werbung


Eine Frage, die man sich immer mal wieder stellt bei dem ein oder anderen Buch. Im Grunde denke ich, dass jedes Buch ein kleines Kunstwerk ist. Sowohl die Kunst des Schreibens und die Kunst des Designs werden durch ein Buch verkörpert. Aber man muss ja auch ehrlich sagen - manche Bücher sind einfach nur Schuld und da sucht man vergebens nach der Kunst.


Jetzt aber zur Buchcoverkunst (zumindest nenne ich sie jetzt mal so).
Quelle: Carlsen Verlag
Hier ein Prominentes Beispiel: 20 Jahre Harry Potter – anlässlich des Jubiläums erscheinen alle sieben Bände in einer prachtvollen neuen Gestaltung!
Der Carlsen Verlag hat in Zusammenarbeit mit dem mailänder Illustrator Iacopo Bruno alle sieben Cover neu gestaltet. Eine Gestaltung über die sich die Geister teilen. Die einen finden sie wunderschön die anderen finden sich zu überladen, zu unpassend, zu ichweißnichtwas - sie gefällt ihnen einfach nicht. Ich gehöre leider auch eher zur Gruppe zwei.
Band eins finde ich noch ganz süß, aber vor allem wenn ich alle Bände nebeneinander sehe finde ich sie nur schrecklich. Sie sind mir irgendwie zu Durcheinander, es passiert auf einem Cover zu viel. Ich bin eher Fan von schlichten und übersichtlichen Sachen. Vielleicht kommt das von meinem aktuellen Streben nach Minimalismus - aber dazu zu anderer Zeit mehr. Die einzelnen Zeichnungen für sich finde ich klasse - ich meine schaut euch diesen coolen Dementor auf Band fünf an! Ich finde ihn einfach genial! Bei uns im Buchladen gibt es auch die neu designten Figuren als Pappaufsteller. Die sehen einfach nur Zucker aus! Aber auf dem Cover - nein, einfach nicht mein Ding. Natürlich soll das jetzt nicht heißen ich mag keine aufwändig gestalteten Buchcover. Ich liebe zum Beispiel die

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden


Titel: Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Autor: Genki Kawamura

Umfang: 192 Seiten

Verlag: C. Bertelsmann

Erscheinungsdatum: 23.04.2018

ISBN: 9783570103357



Inhalt:



Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Der Teufel gibt vor, was verschwinden soll. So verschwinden nach und nach Telefone, Uhren und die Filme. Dann will der Teufel alle Katzen von der Welt verschwinden lassen und der junge Mann fängt an sich Gedanken darüber zu machen worauf es im Leben wirklich ankommt.

 

Meine Meinung



Nach diesem Buch musste ich mir erstmal eine Katze schnappen und sie knuddeln!

Der junge Briefträger beginnt zuerst alles gegen einen weiteren Tag Leben zu tauschen. Weil - was sind schon Telefonen gegen einen Tag mehr Leben? Davor hat er noch einmal Zeit ein Telefonat zu führen, noch einmal Zeit einen letzten Film zu sehen. Klingt irgendwie dramatisch und melancholisch, aber die wichtigste Frage ist: Wen rufe ich an, wenn es wirklich drauf ankommt? Welcher Film soll der letzte sein? Gedanken, die man sich im normalen Alltagschaos eigentlich nicht so oft stellt, aber durch das Buch gestellt werden. Ich weiß nicht wen ich anrufen würde…

Montag, 1. Oktober 2018

... vielleicht sind wir alle Monster


Ein mörderisch interessantes Interview mit der Autorin Michaela Weiß:


Ein Schuss. Der Mann fällt nach hinten wie ein Kartoffelsack. Er bewegt sich nicht mehr.

Niklas beobachtet den Mord an einem anderen Menschen. Aber er geht nicht zur Polizei, sondern nimmt Kontakt zu dem Mörder auf. Wieso tut er das? Wer ist der Mann? Wieso hat Jan den Mann umgebracht? Fragen über Fragen mit denen sich Niklas auseinander setzt. Seine Gedanken hält er dabei in seinem Tagebuch fest. Und er stellt sich darüber hinaus die Frage „Sind wir alle Monster?“.

Michaela Weiß Roman „Vielleicht sind wir alle Monster“ erschien Mitte des Jahres. Sie ist erst Mitte Zwanzig und mit dem Jugendthriller hat sie erstes Buch auf den Markt gebracht. Wir hatten die Gelegenheit mit der jungen Autorin, die aus der Umgebung kommt, ein Interview zu ihrem Buch und ihren Plänen für weitere Veröffentlichungen zu führen.

 

Autorin Michaela Weiß
Ich: „Hallo, vielen Dank für das Interview. Auf deiner Seite schreibst du, dass du schon lange eigene Geschichten schreibst. Wann hast du damit angefangen?“

 

Michaela: „Geschichten schreibe ich seit der Schulzeit, ungefähr seitdem ich 14 war. Ich hatte aber schon als Kind eigene Geschichten erfunden, die ich dann z. B. auf Kassetten aufgenommen habe.“

 

Ich: „Hast du einen Autor/eine Autorin als Vorbild für dich und deine Geschichten?

 

Michaela: „Ich finde einige Autoren und wirklich viele Bücher fantastisch, die mir auch schon Inspiration gegeben haben und meinen eigenen Stil mit geprägt haben. Bei vielen Jugendbüchern bewundere ich es z. B., wie lebhaft und emotional die Geschichten erzählt werden, bei Thrillern ist es die Spannung und Komplexität, die mich daran so fesseln. Ein Beispiel sind die Psychothriller von Sebastian Fitzek. Vor allem begeistert mich an den Büchern, dass die Wahrheit bis zum Schluss schwer zu fassen ist, dass die Geschichten spannend und unvorhersehbar bleiben, dass der Autor es schafft, am Ende alles nochmal um 180 Grad zu drehen. Ich finde es so bemerkenswert, wenn man erst am Schluss alles begreift, alle Zahnräder plötzlich ineinander greifen und man gedanklich alle Schritte zurückverfolgen kann, die letztendlich soweit geführt haben. So schreiben zu können hat für mich schon etwas von einem mastermind.“

 

Ich: „Und was inspiriert dich bei deinen Geschichten?“
 
Michaela: „Das kann ich gar nicht so genau sagen. Meistens sind es irgendwelche Themen, oder noch abstrakter, Gefühle und Eindrücke, die mir durch den Kopf schwirren und mich so auf neue Ideen bringen. Was mir auch sehr hilft ist einfach Musik zu hören und abzuschalten. Auch Bilder oder Worte triggern manchmal Ideen. Dadurch spielen sich dann neue Szenen in meinen Gedanken ab.“

 

Ich: „Und wann hast du angefangen „Vielleicht sind wir alle Monster“ zuschreiben und vor allem wie lange hast du dafür gebraucht?“

 

Michaela: „Das war ungefähr im Winter 2015/2016. Wann ich fertig war ist schwer zu sagen, da man als Hobby-Autor ja recht unregelmäßig an seinen Geschichten schreibt.

Nach dem eigentlichen Schreiben folgen dann ja auch noch einige Korrekturen. Ich würde schätzen, dass ich ca. ein Jahr an dem Buch geschrieben habe. Dann hat es sicher nochmal ein Jahr gebraucht, bis ich mit allen Korrekturen und Ergänzungen zufrieden war, und bis ich mir dann auch sicher