Montag, 9. Juli 2018

Kurzkritik: Unterleuten

Titel: Unterleuten
Autorin: Juli Zeh
Verlag: btb

„Mit dem Dorf stimmt was nicht. Ganz massiv.“

In einem kleinen – eigentlich unbedeutenden – Dorf in Brandenburg kommt es zu einem heftigen Streit zwischen allen Generationen, Gesellschaftsschichten und Typen als sich etwas verändern soll. Eigentlich ist der Plan in Unterleuten im Zuge der Energiewende ein paar Windräder aufzustellen und so die erneuerbare Energie zu fördern. Während ein paar Dorfbewohner aus Naturschutztechnischen Gründen Bedenken haben, denken andere an die finanzielle Zukunft, die durch den Bau der Windräder für sie abgesichert wäre. Und dann gibt es noch einen ewigen Streit zwischen ein paar speziellen Dorfbewohnern, der durch das Bauvorhaben noch weiter angestachelt wird.
Juli Zeh beschreibt eine komplizierte Situation einfach und spannend. Es ist interessant zu lesen wie völlig unterschiedliche Menschen auf einander treffen und plötzlich gleiche Ziele haben. Allerdings artet die Situation immer weiter aus. Juli Zeh hat damit einen Gesellschaftsroman geschaffen in dem viele Teile der Menschheit – zwar übertrieben und klischeehaft – mit einander agieren müssen.
Der Roman ist ruhig und trotzdem wird Spannung aufgebaut, man möchte wissen worauf es hinausläuft. Durch die vielen Hauptfiguren kann man zwar in der Geschichte etwas durch einander kommen, aber man lernt auch viele Sichtweisen kennen, was die Geschichte noch realer wirken lässt. Man kann sich vorstellen, dass sich diese Handlung auch so im echten Leben abspielen würde. Wenn man sich also für Gesellschaftsromane interessiert, der sollte sich auf jeden Fall die Romane von Juli Zeh ansehen.

Bewertung: ♥♥♥♥

Vielen Dank an den Verlag, der mir ein Exemplar zum lesen zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Das wars...

Die ganze Zeit schwirrt mir dieses Lied von "The Doors" im Kopf herum:

"This is the end

Beautiful friend

This is the end

My only friend

The end"

Okay, so schlimm wie in diesem Song ist es dann vielleicht doch nicht, aber es ist ein Ende. Irgendwie auch DAS Ende. Das Ende einer langen Zeit, die einen so sehr geprägt hat. Ja ich rede von der Schulzeit. zwölf Jahre ist man Tag ein Tag aus in den Unterricht gegangen. Am Anfang mit so viel Neuger und Wissensdurst ... und am Ende irgendwann nur noch, weil man halt musste. Und natürlich, um seine Freunde zu sehen. Aber jetzt soll es vorbei sein? Zu richtig fertig?? Ja sagen sie, ja du musst jetzt dein Leben selber in die Hand nehmen und deinen Weg weiter gehen. Aber wenn sie mir sagen würden, in sechs Wochen geht die Schule weiter, dann würde mich das auch nicht überraschen. Es fühlt sich noch nicht an wie das Ende. Nie wieder an diesen Tischen zu sitzen kommt mir einfach unlogisch - ja fast unmöglich vor. Klar, demnächst werde ich an einem anderen Tisch sitzen und arbeiten, aber das ist irgendwie nicht das selbe. 
Trotzdem: Ich bin gespannt, aufgeregt und bereit weiter zu gehen. Was wird als nächstes kommen? Welchen Menschen werde ich begegnen? Wie werde ich mich "da draußen" zurecht finden? Ich werde es sehen. Und ich werde es meistern. Und alle anderen, die in der gleichen Situation sind werden es genauso schaffen. Jeder und jede Einzelne wird einen Weg gehen. Und wenn ihr jetzt noch nicht wisst welche, dann ist das überhaupt nicht schlimm oder problematisch. Wir sind jung, dynamisch und die Welt liegt vor uns. 
#ABI2018 - haut rein Leute!!!


Montag, 4. Juni 2018

Das "Über-den-Haufen-werfen"

Immer wieder mache ich mir Pläne. Pläne für ein neues Jahr, Pläne was ich wann esse, Pläne was ich zu erledigen habe - und eben auch Pläne für Bücher die ich lesen möchte. Wer kennt es nicht. Ich lebe zwar auch wahnsinnig gerne in den Tag hinein, aber manchmal macht man dann doch eine Liste fürs Gewissen. Und wie oft halte ich diese Listen und Pläne wohl so ein wie ich sie mir ausgedacht habe? Genau: praktisch nie! Und genauso hatte ich einen Plan, was ich für einen Blogpost schreibe, aber jetzt habe ich damit angefangen und es kommt nur ein ganz großer Murks dabei raus...
Also was schreibe ich jetzt? Ich wollte eigentlich etwas über eine Leseliste schreibe, die ich von meinem ehemaligen Deutschlehrer bekommen habe, aber irgendwie weiß ich jetzt nicht mehr was ich dazu schreiben wollte. Deshalb nur ein paar weise Tipps zum Montag Abend:

1. keine spontan geplanten Posts mehr nach 22 Uhr
2. nur weil ein Text Stuss ist ist er nicht gleich für einen Slam geeignet
3. Insgesamt entspannter an alles ran gehen
4. das nächste Mal besser überlegen was man schreiben will
5. weniger Handy - mehr Buch!

Amen.

Freitag, 18. Mai 2018

Game of Destiny

Titel: Game of Destiny
Autorin: Geneva Lee
Verlag: blanvalet
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-7341-0481-7

Beschreibung:
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...
Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …

Meine Meinung:
Ich war schon von Teil eins der Love Vegas Reihe 100 Mal mehr überzeugt als von Lees andere Reihe mit dem Titel "Royal". Teil zwei habe ich zugegebener Maßen nicht gelesen, aber das war nicht so schlimm, da Teil drei relativ selbsterklärend ist. Ich kannte zwar einen Teil der Story nicht, habe aber trotzdem durchgeblickt und fand das Buch ansprechend.
Ich möchte aber erst nochmal auf die Cover der Reihe aufmerksam machen, die einfach super schick aussehen! Ich finde sie passen perfekt zu der Geschichte.
Aber zurück zum Inhalt. Emma und Jamie sind ein Paar, aber Emma

Montag, 14. Mai 2018

Die Zeitverschwendung meines Lebens

oder: Ich habe alle sieben Staffeln einer Serie geschaut, die ich nicht wirklich mochte...


fs5.directupload.net
Jeder hat wahrscheinlich schon von dieser Serie gehört: Pretty Little Liars. Letztes Jahr ist die Serie in die letzte Runde gegangen und die Story rund um Aria, Spencer, Emily, Hanna und Alison hat (endlich) ein Ende gefunden. Wer die Serie nicht kennt oder einfach nicht genau weiß worum es geht - hier alle Staffeln in einem Satz zusammengefasst: Mädchen werden mit ihren eigenen schrecklichen Geheimnissen von einer unbekannten Person (A) erpresst, weil ...ja Rache ist immer der Grund, nebenbei sterben noch ein paar Fremde, Familienmitglieder und Freunde.
Und ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Serien... da bin ich natürlich nicht um PLL herum gekommen. Die Serie wurde mir empfohlen - mehrmals und immer wärmstens. Ich habe the Vampire Diaries geliebt und wer die Serie mag (so wurde mir gesagt), der findet auch Pretty Little Liars gut. Man hat hier einfach viele Hardcore Fans. Leute, die die Serie schon seit 2010 verfolgen und die Charaktere ins Herz geschlossen haben. Naja - ich habe mir also auch vor einer Weile gedacht, dass