Wenn die letzte Frau den Raum verlässt: Was Männer wirklich über Frauen
denken
Was passiert eigentlich, wenn Männer unter sich sind? Wenn keine Frauen zu hören und sie ihre Gedanken scheinbar befreiter aussprechen können? ... Weil Mann dann weniger Hemmungen hat? Weil Mann sonst vielleicht "gar nichts mehr sagen darf"? Oder, weil Mann eigentlich weiß, dass das, was er jetzt sagt, nicht in Ordnung ist?
Diese und andere Fragen greifen Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer in ihrem gemeinsamen Buch "Wenn die letzte Frau den Raum verlässt: Was Männer wirklich über Frauen denken" auf.
Aber wie kommen sie überhaupt dazu eine solche Analyse zu starten? Herr und Speer veranstalten seit einigen Jahren Workshops und Teamrunden in Firmen, Agenturen und Vereinen, bei denen vor allem Männer im Mittelpunkt stehen. Oder doch eigentlich Frauen? Es geht auf jeden Fall um Gleichberechtigung, Reflexion und auch ein bisschen darum, dass Männer einfach mal sagen sollen was sie denken.
In diesen reinen Männerworkshops wollen sie verstehen, was Männer wirklich über Gleichstellung, Care Arbeit und das Patriachat denken. Wie verändert sich die Stimmung, wenn bei einem erst Geschlechter-Gemischten Workshop, nach einiger Zeit die Frauen den Raum verlassen und die Männer hörbar aufatmen? Es zeigt sich - sobald keine Frauen mehr anwesend sind, ist Gleichsstellung für Männer immer wieder "zu viel". Männerfeindlich. Benachteiligend. Einschränkend.


